Das Leid in Hiobs Leben.
Автор: Elisabeth Kasdorf
Es ist unser Herr, der Großes schafft!
Das Leid verliert dann über Hiob die Kraft,
wenn er aufhört, es stumm zu ertragen
und anfängt, Gott anzuklagen.
Falsche Frömmigkeit bringen die Freunde dar,
sie versuchen zu trösten und sprechen klar.
Hiob schreit seinen Schmerz ihnen ins Gesicht,
denn Gott zu verteidigen braucht man nicht.
Seine lähmende Wirkung verliert das Leid,
als Gott Sein Schweigen bricht. Zu derselben Zeit.
Denn plötzlich erfährt Hiob: „Gott ist da!“
Und das genügt ihm. Wie wunderbar!
Nach der Gottesbegegnung widerruft er sofort
all seine Anklagen gegenüber Gott.
Und das nicht aus Angst. Ihn beschleicht eine Ruh‘,
die aus seinem tiefen Inneren rührt.
Das Geheimnis des Herrn Hiob akzeptiert
und das Leid die Macht über ihn verliert.
Es zerstörte ihn nicht. So steht’s geschrieben.
Seine Seele ist frei von Groll geblieben.
Als Hiob nun für seine Freunde bat
und damit seinen Mitmenschen vergab,
verlässt er endgültig die Opferrolle.
Das Leid hat nun über ihn keine Kontrolle!
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05.09.2026