Gottes Wunder in der Wüste.
Автор: Elisabeth Kasdorf
Ps.77, 15.
„Du bist der Gott, der Wunder tut,
hast deine Macht bewiesen!“
Du hast Dein Volk durch Wüstenglut
geführt. Sei hochgepriesen!
… Die Wolkensäule führte stets
am Tag die Israeliten,
so zeigte Gott ihnen den Weg,
Schutz vor der Sonne bietend.
Und in der Nacht ging Er voran
in einer Feuersäule,
beleuchtete so ihre Bahn
und wich nie von der Stelle.
… So zog das Volk stets seinen Weg,
ihm konnte niemand wehren.
Das Schilfmeer stand ihm nicht im Weg,
um es zu überqueren.
Gott führte Israel hindurch,
als sich das Wasser teilte.
Er nahm ihm alle Angst und Furcht,
wenn mit dem Herrn es weilte.
Wie eine Mauer aufgetürmt
stand es an beiden Seiten,
das Volk ging auf dem Trockenen
durch‘ s Meer, von Gott geleitet.
Ägypter jagten hinterher
mit Rosse und mit Wagen.
Doch stürzte sie der Herr ins Meer, -
so war das Heer geschlagen.
… Der Herr mit Nahrung hat versorgt
die Menge 40 Jahren.
Mit Manna, diesem Himmelsbrot,
sie stets gesättigt waren.
Auch Wasser hat ihnen der Herr
und ihrem Vieh gegeben.
Und, plagte auch die Hitze sehr, –
sie konnten überleben.
Doch immer wieder murrten sie
und waren unzufrieden…
Sie sehnten nach Ägypten sich,
das weit zurückgeblieben.
Gott wies die Murrenden zurecht,
gab ihnen feste Speise,
Er trat mit Mose ins Gespräch
auf dieser langen Reise.
So gingen Jahr um Jahr vorbei…
Gott schenkte ihnen Siege,
stand ihnen bei den Kriegen bei,
dass sie nicht unterliegen.
… So kamen sie am Jordan an,
die Wasser flossen reißend,
und vor ihnen lag Kanaan,
das Land, von Gott verheißen.
Es hat der Herr mit starker Hand
geteilt die Wassermassen,
das Wasser stand wie eine Wand,
wurde nicht losgelassen.
Es standen, mitten in dem Fluss,
die Priester mit der Lade,
und eilend ging das Volk zu Fuß
hindurch ganz unbeschadet.
… Noch viele Wunder tat der Herr,
beim Wandern durch die Wüste,
um Israel zu zeigen, wer
gehorsam Ihm sein müsste.
Oft hat Er auch das Volk gestraft,
wenn‘s gegen Mose murrte.
Hat manchen Er hinweggerafft,
wenn Er den Unmut hörte.
Und dennoch war Er Tag und Nacht
beständig in der Nähe,
hat über Seinem Volk gewacht,
damit es nicht vergehe.
… Der Herr ist uns noch heute nah,
führt uns durch dieses Leben.
Er will das ob‘ re Kanaan
auch uns zum Erbteil geben!
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18.06.2026