Das große Abendmahl
Автор: Роза Тейвальд
nach Lukas 14:15-24
Es war ein Mensch, der machte großes Abendmahl
und dazu lud er Gäste ein in großer Zahl.
Er sandte seinen Knecht zur Stund der Abendzeit
zu sagen den Geladenen: Kommt, alles ist bereit!
Es fingen aber einer nach dem andren an
sich zu entschuldigen, dass er nicht kommen kann.
Der erste habe einen Acker erst gekauft
und diese Zeit für die Besichtigung jetzt braucht.
Der zweite müsse seine Ochsen heut erproben,
die er gekauft. Die Zeit wird nicht verschoben.
Der dritte sprach, er habe eine Frau genommen
und darum kann er zu dem Mahl nicht kommen.
Zu seinem Herrn kam dieser Knecht danach,
dass keiner kommen kann er zu ihm sprach.
Der Hausherr wurde zornig, sprach zum Knecht:
Geh auf die Straßen, Gassen, Ost und West,
führe die Armen, Blinden, Lahmen, Krüppel her.
Der Knecht ging hin und tat, wie es befahl der Herr.
Es blieb noch Platz frei in dem großen Haus.
Der Herr sprach zu dem Knecht: Gehe hinaus
auf Landesstraßen und an alle Zäune,
ruf Menschen, bis gefüllt sind alle Räume.
Denn keiner, der geladen war - so sprach der Wirt-
mein Abendmahl je schmecken wird.
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Wir leben heute noch in Gnadenzeit,
Gott ruft: Kommt! Alles ist für euch bereit!
Wer diesem Ruf gehorsam folgt, der selig ist,
der in dem Gottes Reich das Brot mit Jesus isst!
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24.09.2026